
Wie benutzt man Haarschaum, und welcher passt zu deinem Haar?
Haarschaum ist bei Boozyshop eines dieser Produkte, das fast jeder zu Hause hat und fast niemand richtig ausnutzt. Du drückst eine Handvoll Schaum heraus, knetest ihn ins Haar, und danach ist es entweder platt oder klebrig. Das liegt selten am Schaum. Es liegt fast immer am Zeitpunkt, an der Menge und an der Art, wie du trocknest.
Unten steht, was bei welchem Haartyp funktioniert und welcher Schaum dazu passt.
Nass, feucht oder trocken?
Schaum braucht Wasser, um sich zu verteilen. Auf knochentrockenem Haar bleibt er in Büscheln hängen und du bekommst genau diese klebrigen Strähnen, die niemand will. Trage Schaum also auf Haar auf, das noch feucht ist.
Wie feucht genau, hängt davon ab, was du willst. Für Lockendefinition arbeitest du auf handtuchtrockenem bis tropfnassem Haar, denn je mehr Wasser drin ist, desto besser formt sich die Locke und desto gleichmäßiger verteilt sich der Schaum. Für Volumen am Ansatz arbeitest du dagegen auf leicht feuchtem Haar, weil zu viel Wasser das Volumen beim Föhnen wieder herauszieht.
Wie viel ist genug?
Beginne mit einer Menge in der Größe einer Mandarine für mittellanges Haar, und baue auf, wenn das nicht reicht. Zu viel Schaum ist der häufigste Fehler, und du siehst es erst, wenn dein Haar trocken ist. Dann lässt sich nichts mehr zurücknehmen, denn Schaum lässt sich nicht auskämmen, ohne dass das Styling verloren geht.
Zwei Handgriffe machen den Unterschied. Knete den Schaum mit nach vorn gebeugtem Kopf ins Haar, damit du am Ansatz Lift bekommst statt Gewicht. Und arbeite von den Spitzen zum Ansatz statt umgekehrt, damit an der Kopfhaut am wenigsten Produkt landet.
Locken und Wellen: so brichst du den Cast
Ein Lockenschaum hinterlässt beim Trocknen eine leicht harte Schicht. Diese Schicht heißt Cast, und sie ist Absicht: sie hält die Locke an ihrem Platz, bis das Haar ganz trocken ist. Erst wenn keine Feuchtigkeit mehr drin ist, reibst du das Haar sanft zwischen den Händen, um die Schicht zu brechen. Machst du das zu früh, fällt die Locke zusammen und du bekommst Frizz.
Der Curly Secret Define+ Styling Foam ist hier die unkomplizierteste Wahl, mit hydrolysierter Maisstärke für den Halt und einer leichten Textur, die deiner Lockenform folgt.
Für welliges Haar, das weniger Halt braucht, passt der Umberto Giannini Wavy Whip Style Control Mousse besser. Das ist eine Sprühdose mit Butan und Propan, also gut schütteln vor Gebrauch, sonst kommt vor allem Treibgas heraus.
Und für unterwegs oder zum Ausprobieren gibt es den Curl Whip in 50 ml, dasselbe Prinzip im Reiseformat.
Mehr in diese Richtung findest du in den Kollektionen lockiges Haar und welliges Haar.
Feines oder kraftloses Haar: Volumen am Ansatz
Bei feinem Haar ist der Ansatz die ganze Geschichte. Du trägst den Schaum nur dort auf, in einem dünnen Streifen über die Kopfhaut, und föhnst ihn mit einer Rundbürste oder über Kopf. Die Längen lässt du aus, denn dort macht Schaum das Haar vor allem schwerer.
Der Envï Root Volume Foam ist genau dafür gemacht und kommt als Pumpflasche, du dosierst also genau so viel, wie du brauchst.
Der Curly Secret Volume+ Styling Foam liegt zwischen Volumen und Definition und ist die Wahl, wenn du Wellen hast, die auch Lift brauchen.
Das übrige Sortiment für feines Haar steht in der Kollektion dünnes Haar.
Trocknet Schaum dein Haar aus?
Das ist die Frage, die am häufigsten kommt, und die Antwort steht in der Inhaltsstoffliste. Der Alkohol, um den es bei dieser Klage geht, ist Alcohol denat, ein schnell verdampfender Alkohol, der in älteren Stylingprodukten viel vorkam. Keiner der sechs Schäume in diesem Artikel enthält Alcohol denat. Was du dagegen findest, ist Benzylalkohol, und das ist ein Konservierungsmittel und kein austrocknender Alkohol.
Suchst du einen Schaum ohne Parfum, gibt es unter diesen sechs eine Option: den Chey Haircare Weightless Natural Volume Foam. Die Inhaltsstoffliste enthält keinen Duftstoff, mit Leinsamenöl und Maisstärke als wirksamen Bestandteilen. Die anderen fünf haben Parfum in der Liste.
Kurz zusammengefasst
- Schaum auf feuchtes Haar, nie auf knochentrockenes
- Weniger als du denkst, und aufbauen, wenn es nicht reicht
- Von den Spitzen zum Ansatz, mit nach vorn gebeugtem Kopf
- Bei Locken den Cast erst brechen, wenn das Haar ganz trocken ist
- Bei feinem Haar nur am Ansatz, und dann mit der Rundbürste föhnen
Welcher Schaum zu dir passt, hängt von deinem Haartyp ab, und das ganze Sortiment steht in der Kollektion Haarschaum.





